13.12.2023 – Siemens setzt im Zuge seiner Nachhaltigkeitsstrategie bei Mittelspannungsschaltanlagen auf nachhaltigen Edelstahl. Im Schaltanlagenwerk Frankfurt wurde dies direkt umgesetzt.
Die Dekarbonisierung der Energiewelt ist in vollem Gange. Einer der größten Emissionsverursacher ist die Stahlproduktion, weshalb immer mehr Hersteller auch hier nach nachhaltigeren Alternativen suchen. So auch Siemens Smart Infrastructure mit der Umstellung auf nachhaltigen Edelstahl im Schaltanlagenwerk Frankfurt.
Partner bei der Umsetzung des Nachhaltigkeitsprojekts ist der finnische Hersteller Outokumpu, dessen nachhaltiger Edelstahl nach Angaben von Siemens durch den Einsatz CO2-armer Rohstoffe bei der Herstellung 93 Prozent weniger CO2-Emissionen verursacht als der Branchendurchschnitt.
„Industrien auf der ganzen Welt versuchen, CO2-Emissionen zu reduzieren, um ihre ambitionierten Netto-Null-Ziele zu erreichen, nachhaltiger Stahl bietet ein großes Potenzial. Mit Outokumpu haben wir einen Anbieter gefunden, der bemüht ist, die industrielle Dekarbonisierung in der Edelstahlproduktion zu beschleunigen“, so Stephan May, CEO Electrification and Automation bei Siemens Smart Infrastructure.
In einem ersten Schritt ist der emissionsarme Stahl im Schaltanlagenwerk in Frankfurt im Einsatz. In Zukunft will Siemens den nachhaltigen Stahl nicht nur an weiteren Standorten einsetzen. Auch die Zulieferer der zweiten Ebene sollen in diesen Ansatz einbezogen werden. (pms)

